wodka!

ich wurde heute zeuge eines mir bisher nicht bekannten phänomens, da marta, eine rezeptionsdame, lautstark und feucht-fröhlich abschied von der restlichen belegschaft – uns freiwillige eingeschlossen – feierte. aufgrund des frühabendlichen beginns dieser festivalität ertrug es sich, dass so gegen mitternacht die klimax der motivationskurve schon längst überschritten, nein, übertanzt war.das personal des restaurantes war emsig darum bemüht, den gästen die kleinen gläslein nachzufüllen, bevor es diese überhaupt realisierten. nicht zuletzt das war der grund, weswegen sich diveres weibliches putzpersonal mittleren alters geifernd auf jeden freiwilligen stürzte, der sich auch nur in nähe der tanzfläche sehen lies. bei ablehnung zogen sie es vor, das opfer mit ausgestreckten mittelfingern zu traktieren und sich schmollend trost einschänken zu lassen.

wodka, allheilmittel gegen beschwerden aller art.wir hingegen zogen es dann vor, uns vom vor eifersucht zickenden ehemann der gastgeberin um 2 uhr morgens nach hause fahren zu lassen.