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capatob?

nachdem die veröffentlichung des gestrigen beitrags bereits breites medienecho hervorief und vor allem rufe der bevölkerung nach fotos des mysteriösen kyrillischen kühlschranks laut wurden, will ich ihn euch, liebe daheimgebliebenen, ncicht länger vorenthalten.

capatob hat stil, eine mächtige türschnalle und schimmel in allen ecken. capatob wurde neu lackiert, capatob rostet, kurz: capatob lebt. bei unserer ersten begegnung noch schlicht ergriffen von dem rauen charm dieses postkommunistischen prachtstückes, musste ich spätestens beim öffnen der tür erkennen, das capatob dazu neigt, herben geruch im raum zu verbreitender sich irgendwo zwischen moschus und aas befindet.

der gestrige abend, beziehungsweise der heutige morgen, je nach ansichtsweise, hat mir jedenfalls eine überraschung geboten. da war etwas neues, etwas verändertes im flur, ein geruch, ein fremdkörper … capatob! der kleine racker hatte sich jedoch nicht etwa mit schimmelpilzmutierten krakententakeln fortbewegt, sondern wurde eher von meinem vermieter transportiert, um platz frei zu machen für… für… seht selbst. ich hab jetzt ein gefrierfach. und eine obstlade. und eine supermoderne antibaktierienfunktion. danke gorenje, danke globalisierung.

One Comment

  1. regina

    apropos capatob,
    auch in unseren breitengraden hat sich seit deinen traumatischen erlebnissen capatob als geflügeltes wort für sämtliche gefrier- und kühlgeräte eingebürgert. um deinen lebensstandard in den heimatlichen gefilden halten zu können, haben auch wir uns einen neuen gefrierschrank marke ‘privileg’ zugelegt (‘quelle’ sei dank). nicht zuletzt um voratsmäßig dem nahenden winter zu trotzen. dies müsste zu schaffen sein, da du derzeit die polnische küche der alpenländischen vorziehst.
    prost, mahlzeit!!